KI-Felderkennung

PDF-Formularfelder automatisch mit KI erkennen

FormForge sieht sich ein flaches PDF an und setzt die Formularfelder für Sie: Ein KI-Modell läuft direkt in Ihrem Browser-Tab und markiert die Textfelder, Kontrollkästchen und Unterschriftsbereiche, die die Seite zum Ausfüllen vorsieht. Die Funktion ist kostenlos, und Ihr PDF verlässt Ihren Browser nie — das Modell kommt zum Dokument, nicht umgekehrt.

Felderkennung testen — kostenlos
  • Läuft im Browser
  • Kein Upload
  • Einmaliger Modell-Download
  • Ein Tastendruck macht alles rückgängig
Der FormForge-Editor nach einem Erkennungslauf mit der Meldung „Detection complete“ und den generierten Feldnamen in der Seitenleiste

KI-Felderkennung auf einen Blick

FormForge lässt ein FFDNet-Objekterkennungsmodell über die gewählten Seiten laufen und macht aus den Treffern echte AcroForm-Felder. Das folgende Verhalten ist fest verdrahtet — Sie wissen also immer, was Sie bekommen.

Modelle
FFDNet-S (Standard) oder FFDNet-L
Laufzeitumgebung
ONNX Runtime Web 1.23.0, WebAssembly
Ausführung
Web Worker in Ihrem Browser
Download beim ersten Lauf
Rund 50 MB (S) bzw. 114 MB (L)
Erkannte Feldtypen
Text, Kontrollkästchen, Unterschrift
Bereich
Aktuelle Seite oder alle Seiten
Konfidenzschwelle
0,4, fest eingestellt
Rückgängig
Ein Cmd/Strg+Z für den ganzen Lauf
Preis
Kostenlos

Felder erkennen ist nicht dasselbe wie Felder importieren

FormForge liest seit jeher die Felder aus einem PDF aus, das bereits ein Formular enthält: Sie öffnen die Datei, und die vorhandenen AcroForm-Widgets erscheinen fertig bearbeitbar im Editor. Die KI-Felderkennung löst das umgekehrte Problem — ein flaches PDF ganz ohne Felder, bei dem erst einmal jemand herausfinden muss, wo die Felder hingehören.

Vorhandenes Formular importieren

Das PDF enthält bereits AcroForm-Felder. FormForge liest sie direkt aus der Datei — samt Namen, Positionen, Farben und Flags. Kein Modell, kein Download.

KI-Felderkennung

Das PDF ist flach: ein Scan, ein Export oder ein gedrucktes Formular aus reinen Linien und Kästchen. Das Modell betrachtet die gerenderte Seite und leitet daraus ab, wo Felder hingehören.

Schritt für Schritt

So erkennen Sie die Felder in einem flachen PDF

Vier Schritte von der statischen Seite zu bearbeitbaren Formularfeldern. Nur der erste Lauf lädt etwas herunter; danach ist das Modell im Cache und die Erkennung funktioniert offline.

  1. 1

    Dialog öffnen

    Laden Sie Ihr PDF und klicken Sie in der Werkzeugleiste auf „Detect fields“. Der Dialog „Detect form fields“ zeigt Modell, Bereich und den Hinweis auf vorhandene Felder auf einem Bildschirm.

  2. 2

    Modell wählen

    FFDNet-S ist der Standard: 6 Millionen Parameter, 38 MB Gewichte und das schnellere der beiden Modelle. FFDNet-L hat 25 Millionen Parameter und 102 MB Gewichte und ist die genauere Wahl für dicht bedruckte Seiten.

  3. 3

    Bereich festlegen

    Lassen Sie die Erkennung auf der aktuellen Seite oder auf allen Seiten laufen. Sie ersetzt die Felder, die in diesem Bereich bereits vorhanden sind — der Dialog nennt vorher die genaue Anzahl.

  4. 4

    Ergebnis prüfen

    Die Felder erhalten generierte Namen wie detected_text_p1_1, eine Tabulatorreihenfolge nach Leserichtung, automatische Schriftgröße und bei hohen Kästen automatisch Mehrzeiligkeit. Ein Cmd/Strg+Z entfernt den kompletten Lauf.

Was erkannt wird

Drei Feldklassen — und was mit jeder passiert

Das Modell erkennt genau drei Dinge auf einer Seite. Wer weiß, welche drei das sind, spart sich hinterher eine Runde Raterei.

Textfelder

Erkannte Klasse

  • Gesetzt auf die Linie, den Kasten oder die graue Fläche, die das Modell gefunden hat
  • Mehrzeiligkeit wird automatisch aktiviert, wenn ein Kasten hoch genug für einen Absatz ist
  • Schriftgröße auf „automatisch“, damit der Text zum späteren Inhalt passt
  • Benennung in Leserichtung: detected_text_p1_1, detected_text_p1_2 und so weiter

Auswahlschaltflächen

Erkannte Klasse

  • Jede Auswahlschaltfläche wird zu einem Kontrollkästchen
  • Typische Treffer sind Ankreuzfelder neben Aussagen, Einwilligungen und Ja/Nein-Paaren
  • Wenn nur eine Antwort erlaubt ist, machen Sie aus dem Satz nachträglich von Hand eine Optionsfeldgruppe

Unterschriftsfelder

Erkannte Klasse

  • Unterschriftslinien und Unterschriftsblöcke, meist am Seitenfuß
  • Werden als FormForge-Unterschriftsfelder gesetzt, die im PDF als Textfelder exportiert werden
  • Lassen sich wie jedes andere Feld verschieben, skalieren und umbenennen
Datenschutz

Ihr PDF verlässt Ihren Browser nie

Die meisten Werkzeuge mit „KI“ auf der Packung laden Ihr Dokument auf einen Server und rechnen dort. FormForge macht es umgekehrt: Die Seite wird in einem Web Worker in Ihrem eigenen Browser-Tab gerendert und analysiert, das Dokument selbst wird also nie übertragen. Nur die Modellgewichte reisen — und sie kommen von der eigenen Domain von FormForge, mit Same-Origin-Prüfung im Code und einer Content-Security-Policy mit connect-src 'self'. Während der Erkennung wird also kein fremdes CDN kontaktiert.

Das Dokument bleibt lokal

Rendering und Inferenz laufen auf Ihrem Gerät. Es gibt keinen Upload-Schritt und keine Kopie Ihres PDFs auf einem fremden Server.

Gewichte von unserer eigenen Domain

Die Modelldateien liefert FormForge selbst aus, statt sie zur Laufzeit von einem Drittanbieter zu holen — die CSP erzwingt das.

Ein Jahr im Cache

Die Gewichte tragen einen unveränderlichen Cache-Header für ein Jahr. Der Download fällt pro Browser also nur einmal an — danach funktioniert die Erkennung offline.

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Ehrliche Grenzen

Was die KI-Felderkennung nicht leistet

Die Erkennung ist ein schneller erster Durchgang, kein fertiges Formular. Hier stehen die Grenzen im Klartext, damit Sie damit planen können, statt mitten im Dokument darüber zu stolpern.

  • Erkannt werden nur drei Klassen: Textfelder, Auswahlschaltflächen und Unterschriftsfelder.
  • Jede Auswahlschaltfläche wird zum Kontrollkästchen. Optionsfeldgruppen werden nicht erkannt — die bauen Sie von Hand, wenn nur eine Antwort zulässig ist.
  • Auch Dropdowns, Datums- und Zahlenfelder werden nicht erkannt. Fügen Sie sie selbst hinzu oder wandeln Sie ein erkanntes Textfeld um.
  • Ein Erkennungslauf ersetzt die Felder, die im gewählten Bereich bereits vorhanden sind. Der Dialog warnt und nennt vorher die genaue Anzahl.
  • Ein einziges Cmd/Strg+Z macht den kompletten Lauf rückgängig — jedes angelegte und jedes entfernte Feld.
  • Die Konfidenzschwelle liegt fest bei 0,4. Es gibt keinen Regler und keine Feinjustierung pro Klasse.
  • Die Inferenz läuft einsträngig auf der CPU über WebAssembly. Ihre GPU wird nicht genutzt, ein langes Dokument dauert also länger als eine einzelne Seite.
  • Der erste Lauf lädt rund 50 MB für FFDNet-S bzw. rund 114 MB für FFDNet-L, denn die 11,8 MB große WebAssembly-Datei der ONNX Runtime wird immer zusätzlich geladen.
  • Die FFDNet-Modelle stammen von Dritten — jbarrow/FFDNet-S-cpu und FFDNet-L-cpu auf Hugging Face, eingebunden mit fest gepinnten Revisionen. FormForge hat sie nicht trainiert.

Behandeln Sie das Ergebnis wie eine OCR-Ausgabe: schnell, nützlich und einen prüfenden Blick wert. Kontrollieren Sie Namen und Positionen in der Feldliste, bevor Sie exportieren.

FAQ

Fragen zur KI-Felderkennung

Kann FormForge PDF-Formularfelder automatisch erkennen?
Ja. Öffnen Sie das PDF, klicken Sie in der Werkzeugleiste auf „Detect fields“, wählen Sie Modell und Bereich — dann lässt FormForge ein FFDNet-Objekterkennungsmodell über die gerenderten Seiten laufen. Überall dort, wo es Textfelder, Auswahlschaltflächen oder Unterschriftsbereiche findet, setzt es echte AcroForm-Felder. So wird ein gescanntes oder exportiertes PDF ohne jedes Formularfeld in einem Durchgang bearbeitbar.
Wird mein PDF bei der KI-Felderkennung hochgeladen?
Nein. Die Seite wird in einem Web Worker in Ihrem eigenen Browser gerendert und analysiert, Ihr PDF verlässt Ihren Browser also nie. Heruntergeladen werden ausschließlich die Modellgewichte, und die kommen von der eigenen Domain von FormForge: Same-Origin wird im Code und über eine Content-Security-Policy mit connect-src 'self' erzwungen, ein fremdes CDN wird während der Erkennung nicht kontaktiert.
Wie groß ist der Modell-Download?
Insgesamt rund 50 MB für FFDNet-S und rund 114 MB für FFDNet-L. Beide Zahlen enthalten die 11,8 MB große WebAssembly-Datei der ONNX Runtime, die immer zusätzlich zu den Gewichten geladen wird. Die Dateien werden mit einem unveränderlichen Cache-Header für ein Jahr gespeichert — der Download fällt pro Browser also nur einmal an, danach funktioniert die Erkennung offline.
Welche Feldtypen erkennt die Funktion?
Genau drei: Textfelder, Auswahlschaltflächen und Unterschriftsfelder. Alle Auswahlschaltflächen werden zu Kontrollkästchen. Hohe Textkästen werden automatisch mehrzeilig, und jedes erkannte Feld bekommt einen generierten Namen, eine automatische Schriftgröße und eine Tabulatorreihenfolge nach Leserichtung.
Erkennt sie auch Optionsfelder, Dropdowns, Datums- oder Zahlenfelder?
Nein. Optionsfeldgruppen, Dropdowns, Datums- und Zahlenfelder werden nicht erkannt. Auswahlschaltflächen entstehen immer als Kontrollkästchen — wenn eine Frage nur eine Antwort zulässt, machen Sie daraus selbst eine Optionsfeldgruppe. Dropdowns, Datums- und Zahlenfelder fügen Sie im Editor von Hand hinzu.
Was passiert mit den Feldern, die ich schon gesetzt habe?
Die Erkennung ersetzt die vorhandenen Felder innerhalb des gewählten Bereichs. Läuft sie auf der aktuellen Seite, werden die Felder dieser Seite ersetzt; läuft sie auf allen Seiten, betrifft es jedes Feld im Dokument. Der Dialog nennt vor der Bestätigung die genaue Anzahl, und ein Cmd/Strg+Z macht den gesamten Lauf rückgängig.
Soll ich FFDNet-S oder FFDNet-L verwenden?
Beginnen Sie mit FFDNet-S. Es ist der Standard, hat 6 Millionen Parameter und 38 MB Gewichte und ist das schnellere der beiden Modelle. FFDNet-L hat 25 Millionen Parameter und 102 MB Gewichte und ist das genauere Modell, was sich bei dicht bedruckten Seiten lohnen kann. Sie können im Dialog jederzeit wechseln.
Kostet die KI-Felderkennung etwas?
Nein. Die Felderkennung gehört zu FormForge und ist kostenlos nutzbar — ohne Konto und ohne Kreditkarte. Das Modell läuft auf Ihrem eigenen Rechner, es gibt also keine Abrechnung pro Seite oder pro Dokument dahinter.

Lassen Sie die Erkennung auf ein flaches PDF los

Sie läuft in Ihrem Browser, warnt vor jedem Ersetzen und lässt sich mit einem Tastendruck zurücknehmen. Kostenlos, ohne Konto.

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